Die Marienschule in Offenbach ist eine staatlich anerkannte, schulformbezogene katholische Gesamtschule für Mädchen mit gymnasialer Oberstufe. Schulformbezogen heißt, dass verschiedene Schulzweige: Förderstufe, Gymnasium, gymnasiale Oberstufe, Realschule und Berufsfachschule unter einem Dach vereinigt, parallel nebeneinander laufen, aber vielfach gegenseitig durchlässig geführt werden.

Schulträger ist die Diözese Mainz.

Die Marienschule will die Schülerinnen befähigen, ein Leben aus dem Glauben zu führen und die Welt aus christlicher Verantwortung mitzugestalten. Sie vermittelt Wissen und fachliches Können, das dem jeweiligen Stand wissenschaftlicher Erkenntnis entspricht, und ermöglicht zugleich den Zugang zur Wert- und Sinnfrage, die in der religiösen Dimension der Wirklichkeit gründet.

Die Marienschule unterscheidet sich in ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag von einem nur funktionalistischen und ökonomisierten Bildungsverständnis. Sie will den Menschen stärken und die Schülerinnen zu selbstbewussten und verantwortungsvollen Persönlichkeiten reifen lassen.

Die Marienschule strebt eine ganzheitliche Bildung an, die nicht nur die rationalen, sondern auch die emotionalen und kreativen Fähigkeiten der Schülerinnen entwickelt. „Ganzheit“ bedeutet aber auch, dass die Schülerinnen als Individuen auch auf Gemeinschaft hin ausgerichtet sind. Verantwortungsvolles pädagogisches Handeln hat zum Ziel, die Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen gemeinschafts- und gottbezogen zu fördern.

Die Marienschule ist in der Stadt Offenbach und im Großraum Frankfurt a. M. die einzige Mädchenschule.

Sie verdankt diese spezifische Prägung ihrer Entstehungsgeschichte. Ursulinen waren es, die die Marienschule im Jahr 1946 vom Institut der St. Mariae der Englischen Fräulein übernommen haben (Marienschule – Haus Maria Ward) . In Anknüpfung an diese Tradition ist die Marienschule eine Schule, die sich der besonderen Förderung von Mädchen und jungen Frauen verpflichtet weiß.

Die monoedukative Schulform verbürgt, dass in allen Aufgaben schulischer Mitverantwortung und Mitgestaltung Schülerinnen tätig werden; und das breite und differenzierte Unterrichtsangebot garantiert, dass die Schülerinnen in allen Fachbereichen die von ihnen und ihren Eltern erwartete bzw. gewählte Bildung erfahren.

Insofern ist die Marienschule bestrebt, eine fachlich hoch qualifizierte und eine individuelle Förderung gewährleistende Schule zu sein – für Mädchen.

Die Aufnahme einer Schülerin an der Marienschule setzt voraus:

  • die Bereitschaft, sich mit dem Thema Religion und Glaube auseinanderzusetzen
  • die Offenheit für die Ökumene und den interreligiösen Dialog. 

Als katholische Schule setzen wir bei christlichen Bewerberinnen außerdem voraus:

  • die Taufe
  • die Zugehörigkeit der Eltern zur katholischen, evangelischen oder orthodoxen Kirche.

In begrenzter Zahl wollen wir auch jüdische und muslimische Schülerinnen aufnehmen.