Das hört man oft und es hat sich dieses Jahr auch bestätigt.
Im Januar durften wir drei Schülerinnen aus der Ursulinen Schule in Santiago de Chile bei uns zu Hause aufnehmen. Insgesamt blieben sie einen Monat bei uns und in dieser Zeit sind wir zusammengewachsen wie Schwestern. Durch Ausflüge und das Leben in unseren Familien, hatten sie die Chance viel über die Kultur, das Essen und die Schule hier in Deutschland zu erfahren.
Der Abschied war zwar sehr schwer aber umso schöner war das Wiedersehen in den Sommerferien.

Ganze 6 Wochen durfte ich in die Hauptstadt von Chile und wurde dort mit offenen Armen von meiner Gastfamilie und der Schule aufgenommen. Vieles war neu z.B die Schuluniform, die Jahreszeit, das Klima, das Essen und natürlich die Sprache. Wir haben viele Ausflüge unternommen wie z.B ein Wochenende in der Küstenstadt Viña del Mar oder eine Gondelfahrt auf einen Berg.
Besonders beeindruckend war die Lage der Stadt, denn man konnte die Höhe der Anden bewundern aber gleichzeitig relativ schnell ans Meer fahren. Doch nicht nur die schöne Natur hat es mir so schwer gemacht mich zu verabschieden, vor allem die Menschen bleiben einem für immer im Herzen.
In der Schule hatte ich die Möglichkeit am Unterricht teilzunehmen und auch an Veranstaltungen in der Schule konnte ich mich beteiligen.
Besonders Herr Ramon, der unser Ansprechpartner war und damals auch in Deutschland dabei war, hat sich immer um uns gekümmert.
Neben den Mädchen aus Chile haben wir uns auch mit den anderen Austauschschülerinnen aus Hannover anfreunden können.

Ich bin froh, bei diesem Austausch mitgemacht zu haben, denn nun weiß ich, dass ich noch eine zweite Familie auf der anderen Seite der Welt habe. Auch für mein Spanisch war diese Reise sehr hilfreich, denn ich verstehe Spanisch nun um einiges besser.

Ich freue mich schon darauf, wieder nach Chile zu reisen und kann es nur empfehlen bei diesem Austausch mitzumachen.

Lilly Groh, E1