Marienmonat Mai

Wen wird unsere Marienstatue noch vorbeikommen sehen,
bevor es Juni wird?
In jedem Fall die Abschlussklassen.

Maria erinnert uns,
im Vertrauen auf Gott ist vieles möglich.
Entscheidend ist nicht der Glanz des Erfolgs,
sondern die Liebe,
die Offenheit für das, was geschieht.

Bleibt motiviert!

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Es ist noch Osterzeit!

Die Schulkapelle – erinnert ihr euch noch an sie? Sie ist gerade im Frühling hell erleuchtet von den Sonnenstrahlen, das Kreuz trägt ein weißes Tuch. Es erinnert an die Auferstehung: Jesus lebt! Das Ewige Licht im Hintergrund brennt – auch wenn es nur wenige sehen.

In der Kapelle brennt das Licht von Ostern weiter. Bei uns brennt die Freude von Ostern weiter! Über wen hast du dich heute gefreut? Worauf freust du dich? Welche Gründe zur Freude hast du?

Es ist noch Osterzeit – freu dich am Leben!

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Fotografisches Tagebuch – Klappe, die Zweite

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Fotografisches Tagebuch

Schülerinnen der Klassen 9 und des Grundkurses Q2 Kunst  führen von Beginn der Schulschliessung an ein fotografisches Tagebuch, „MY HOME IS MY CASTLE“

Hier eine kleine Auswahl des Oberstufenkurses.

C. Helldörfer

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Pausenluft

Was blüht denn da?
Sonnenschein,
blauer Himmel,
unendlicher Frühling,
immer wieder neue Knospen,
die aufgehen und Blüten hervorbringen.
Eine Gelegenheit genauer hinzuschauen.
Vielleicht gibt es ja auch kleine Blüten in meinem Leben,
die mich anstrahlen.

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Erster Schultag nach den Ferien – von daheim!

Quelle: pixabay

Aber es geht weiter wie zuvor: home schooling, Lanis, Mails, 
Schule in den eigenen viel Wänden.
Vieles hat sich schon eingespielt:
eine neue Tagesstruktur, neue Abläufe des Alltags,
ein neues Miteinander daheim.

So einen ersten Schultag nach den Ferien hatten wir noch nie:
die Osterferien vorbei, neue Kraft getankt, die Osterfreude noch wach,
die Vorfreude auf die Mitschülerinnen und Freundinnen groß!

Bleiben wir trotzdem miteinander verbunden!
Schreib einer Mitschülerin (oder einer Lehrkraft),
dass du dich auf ein Wiedersehen freust!
Vielleicht auch jemandem, der es nicht erwarten würde….

Euch allen einen guten Start in die „Schulzeit“!

Quelle: pixabay
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Mater-Bonifacia-Weg eingeweiht

Offenbach am Main, 16. April 2020 – Im Stadtteil Bieberer Berg wird das frühere Mato-Gelände neu erschlossen. Damit entstand ein Zufahrtsweg in die neue Wohnsiedlung als Verlängerung der Daimlerstraße ab der Bieberer Straße. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Offenbach hat auf Vorschlag der AG Straßenbenennung beschlossen, den Weg nach Ordensschwester Mater Bonifacia zu benennen. 40 Jahre lehrte sie an der Marienschule der Ursulinen in Offenbach. Für 17 Jahre leitete sie die Schule als Direktorin (1967-1984). „Sie hat die Schule, die zweifelsohne ein Aushängeschild der Offenbacher-Bildungslandschaft ist, wie keine andere Leiterin geprägt und dabei wichtige gesellschaftlich notwendige Erneuerungen vorgenommen wie Einrichtung des Tagesheims, Umwandlung in eine additive Gesamtschule, Einrichtung des Realschulzweiges und Einführung der differenzierten Oberstufe mit dem Kurssystem“, heißt es in der Begründung.

Am Mittwoch, 15. April, segnete Dekan Andreas Puckel vom katholischen Dekanat Offenbach mit Weihwasser das vom Stadtverordnetenvorsteher Stephan Färber enthüllte Straßenschild des „Mater-Bonifacia-Weges“ an einem „Weg, den Schwester Bonifacia so oft und gerne gegangen ist“, so Puckel.

„Wir hätten uns durchaus einen feierlicheren Rahmen gewünscht – das Ziel, an eine beeindruckende Lehrerin und Wegbegleiterin ihrer Schülerinnen zu erinnern, haben wir dennoch erreicht“, sagte Färber.

Geboren als Margarete Kunz lebte sie im Orden der Ursulinen als Schwester Mater Bonifacia vom Heiligen Geist. „Mit Mut und Weitblick formte die Ordensschwester das Mädchengymnasium zur ersten Gesamtschule in freier Trägerschaft in Hessen“, erinnert Dekan Andreas Puckel vom katholischen Dekanat Offenbach. Der Offenbacher Oberbürgermeister Dr. Walter Suermann zeichnete Schwester Bonifacia im Auftrag des Bundespräsidenten am 04. Juni 1982 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus.

Geboren wurde sie am 18. Februar 1911 in Wilhelmruh bei Berlin, machte ihr Abitur in Ratibor, damals Oberschlesien, an der dortigen Ursulinenschule und bat dort um Aufnahme in den Konvent der Schwestern. Nach der Flucht vor der russischen Armee, erreichte Schwester Bonifacia nach abenteuerlicher Fahrt mit einigen Mitschwestern Geisenheim am Rhein. Dort legte sie ihr Examen als Volksschullehrerin ab und absolvierte ab 1949 ein Hochschulstudium an der Universität Bonn mit den Fächern Latein und Geschichte. Sie verstarb 2003 im Alter von 92 Jahren.

In der Jahresschrift der Schülerinnen der Marienschule aus dem Jahr 2003 ist zu lesen: „Sie ist und bleibt ein Stück von uns. Wir werden sie lieben und respektieren, denn für uns lebte sie, und in manchen Situationen werden wir uns fragen, was uns wohl die „Boni“ geantwortet hätte. Ihr Leben ist die Antwort.“

Markus Tumbrink drückt als Schulleiter der Marienschule seine Freude aus, dass eine Straße nach Mater Bonifacia benannt wird. Dies dokumentiere, welche „wichtige und selbstverständliche Rolle die Marienschule in der Stadt spielte und immer noch spielt und welche Anerkennung sowohl ihre ehemalige Leiterin als auch die Schule insgesamt genießen“. Auch wenn die Marienschule heute eine Schule des Bistum Mainz ist, lebten der Geist und die Tradition der Ursulinen auch heute in ihr fort. Die Namensgebung des Mater-Bonifacia-Wegs sei eine eindrucksvolle Erinnerung an das Erbe der Schwestern – ein Jahr vor dem 75-jährigem Jubiläum der Marienschule im Jahr 2021.

Bildinformation

Stadtverordnetenvorsteher Stephan Färber enthüllt das Straßenschild für den Mater-Bonifacia-Weg und Dekan Andreas Puckel segnet es.

Segnung des Straßenschildes
Straßenschild

Foto: Stadt Offenbach/georg-foto.de, offenbach © Stadt Offenbach/georg-foto.de, offenbach © Stadt Offenbach/georg-foto.de, offenbach

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