Weihnachtsaktion für die Tafel Offenbach

Auch für die Tafel Offenbach war das Jahr 2020 ein Jahr voller Herausforderungen. So musste leider der alljährliche Weihnachtsmarkt mit Geschenken für Kinder und Jugendliche coronabedingt abgesagt werden.

Trotz dieser Absage gab es an einigen Orten in der Stadt Abholpunkte für Weihnachtsgeschenke und somit stand fest, dass die Schulgemeinde der Marienschule Offenbach auch in diesem Jahr, bereits zum siebten Mal in Folge, Weihnachtsgeschenke für die Tafel Offenbach sammeln wird. Wieder war die Sammlung ein großer Erfolg und unsere Schulgemeinde zeigte mit der Abgabe dutzender Geschenke, dass die Tafel auch in dieser schwierigen Zeit auf unsere Schülerinnen, Eltern und Lehrkräfte zählen kann.

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit des Gebens – wir bedanken uns bei allen, die auch in diesem Jahr die Weihnachtsaktion unterstützten.

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Spiel-Raum in der Corona-Krise

Was derzeit eine große Herausforderung ist, ist den Marienschülerinnen Nora van Eck (7c) und Juliane Gleich (7a) gelungen: Trotz aller Einschränkungen und Begrenzungen haben sie „Spiel-Räume“ geschaffen und mit ihrer Musik die Herzen der Menschen berührt.

Mit Abstand und unter Einhaltung aller Hygienevorgaben musizierten sie im Hospiz Fanny de la Roche in Offenbach für Gäste, Angehörige und Mitarbeiter adventliche und weihnachtliche Weisen. Begleitet wurden sie auf dem Klavier von Doris Jerulank.

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Vorlesewettbewerb an der Marienschule

Eine Mutprobe zu bestehen, ist auch heute noch ein Mittel, um in eine Jugendbande aufgenommen zu werden und dazuzugehören. Von einem Mädchen, das so auf Abwege gerät, las Mathilde Vuolo aus dem Buch „Die Mutprobe“ von Carolin Phillips beim Vorlesewettbewerb in der Marienschule vor und konnte mit ihrer Leistung die Jury überzeugen. Die Sechstklässlerin trug eine spannende Textstelle aus diesem Buch präsent und dynamisch vor. Doch auch die anderen Klassensiegerinnen zeigten großes Talent beim Vorlesen, so dass die Entscheidung, eine Siegerin zu bestimmen, am Ende für die Jury nicht leicht war.

Obwohl in diesem Jahr der Vorlesewettbewerb, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels bundesweit organisiert wird, in etwas kleinerem Rahmen am 03.12. in der Mensa der Marienschule stattfinden musste und nur wenige Zuschauerinnen daran teilnehmen konnten, entstand dennoch eine Atmosphäre, in der es den Schülerinnen der Klassenstufe 6 gelang, für kurze Momente die Zuhörer*innen in das Reich der Fantasie zu entführen. Die Freude am Lesen kann sicherlich auch die momentan eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche ein wenig ausgleichen. Mathilde erhielt einen Buchpreis und wird im kommenden Jahr an dem Regionalentscheid in Offenbach teilnehmen.

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Nikolausfeier mit der Casa Ursula

Die Kinder der Nachmittagsbetreuung konnten am Montag, 07.12. einen besonderen Gast begrüßen: Der Nikolaus (alias Alexander Lang) stellte sich vor und erzählte den Kindern von seinen Taten als Bischof vor langer Zeit. Die Nikolausfeier in der Schulkapelle findet traditionell für die Kinder der Casa Ursula statt – in diesem Jahr einen Tag nach dem Nikolaustag. „Lasst uns froh und munter sein“ – dazu rief Herr Scheutzow musikalisch auf. Der Heilige Nikolaus kann für uns auch heute noch ein Vorbild der Nächstenliebe und des Teilens sein. Das spürten die Kinder spätestens am Ende der Feier, als jedes Mädchen einen Weckmann vom Nikolaus überreicht bekam!

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Pausenmusik im Advent

Jeden Dienstag in der ersten großen Pause spielen Schülerinnen adventliche Musik in der Kapelle im Sinne eines geistlich-musikalischen Akzents der Schulpastoral.

Annika Kälker, Emma Garten  und Juliette Kalivas haben uns in der ersten Adventswoche mit stimmungsvollem Geigenspiel und als Maremba Duo in vorweihnachtliche Stimmung versetzt.  Dabei konnten wir Musik sogar in einem eigens von Juliette Kalivas erstellten Arrangement hören.

Herzliche Einladung zur Pausenmusik auch in den kommenden beiden Adventswochen: Ein die Herzen wärmendes Erlebnis trotz Abstand. Es lohnt sich!

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Am ersten Advent startet der digitale musikalische Adventskalender des Bistums Mainz

https://bistummainz.de/adventskalender

Bereits Anfang November hatte Kohlgraf den Kalender beworben und unter anderem gesagt: „In diesem Jahr wollen wir Sie durch die Adventszeit begleiten, indem wir Musik mit Ihnen teilen. Diese Musik, die Sie durch die Adventszeit begleitet, ist ein digitaler Adventskalender, viele haben sich daran beteiligt. Ich lade Sie ein, diese Musik jeden Tag aufzurufen und sich durch diese Tage des Advents begleiten zu lassen.“

Der Kalender entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kirchen-musik des Bistums Mainz, der Mainzer Dommusik, dem Musikzentrum St. Gabriel, dem Dezernat Bildung und den Medienabteilungen des Bistums Mainz. Täglich bis zum 25. Dezember können die Besucherinnen und Besucher der Internetseite ein neues Türchen öffnen, hinter dem sich jeweils ein musikalischer Beitrag verbirgt. Zu sehen und zu hören ist die ganze Bandbreite der Kirchenmusik: von der Gregorianik über Orgel- und Glockenmusik bis hin zum modernen Popsong. Mitgemacht haben verschie-dene Chöre, Bands, Bläserchöre, Schulorchester, ein Handglockenensemble sowie viele Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusik aus dem Bistum Mainz. Mit dabei sind Musikerinnen und Musiker aus unter anderem Bad Nauheim, Seligenstadt, Darmstadt, dem Musikzentrum St. Gabriel in Hainstadt, Mainz und Worms.

„Es ist es unser Ziel, den Menschen an jedem Tag im Advent ein kleines Stück Musik nach Hause zu senden und so ein Zeichen der Gemeinschaft in unserem Bistum und darüber hinaus zu setzen“, sagt Lutz Brenner, Diözesankirchenmusikdirektor des Bistums Mainz. Verbindendes optisches Element der Videos ist ein leuchtender Stern, der in allen Videos zu sehen ist. Daher trägt der Kalender auch den Titel „27 Sterne – ein musikalischer Adventskalender des Bistums Mainz“. Die einzelnen Türen hat die Illustratorin Stefanie Kolb gestaltet. Der Kalender endet am Weihnachtstag, 25. Dezember, mit einer digitalen, bistumsweiten Musikaktion, bei der mehr als 100 Sängerinnen und Sänger das Lied „Nun freut euch, ihr Christen singen“ werden.

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Meine Zukunft ist…?

Das Motto des Buß- und Bettages am 18.11. hat die Frage nach der Zukunft gestellt. Geradezu „darüber gestolpert“ sind wir. Über die Frage, wie wir die Zukunft sehen – OFFEN?
Oder fürchten wir das OFF?

Die Hingucker lagen auf dem Boden – manch eine hat einen Bogen darum gemacht.

So, als könnte man der Frage nach der Zukunft einfach ausweichen.
Andere haben sich die Sache näher betrachtet und sich auf die Frage eingelassen:
Wenn Du Deine Zukunft mit einem Wort beschreiben solltest, welches wäre das?

Meine Zukunft ist….?

Achterbahn, neu, Corona, Glück, Reichtum, Liebe, unbekannt, bunt, erfolgreich, Hoffnung…

Zukunftswörter mit Zuversicht oder Sorge oder Ungewissheit – alles nah beieinander.
Aber wie wäre es, wenn der Blick zurück Dich dann nach vorn bringt?
Wenn Du loslassen kannst – ohne die Angst, zu verlieren.
Wenn Du Halt findest – ohne dabei festgehalten zu werden
und du nicht verloren gehst – wohin du auch gehst – in die Zukunft.
Du – ja, Du bist in Gottes Hand!

Wie wäre es also: Streich das „Wenn“ und wage den ersten Schritt in die Zukunft OFFEN!

Siehste, geht doch!

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Wie schmeckt eigentlich Latein

Römisch kochen an der Marienschule

Zusammen kochen ist auch an einer Schule eine wunderbare Art etwas Anderes kennenzulernen. Und wenn das auch noch im Fach Latein geschieht, dann werden ganz neue Geschmacksnerven geweckt. Dies wollte die Klasse 10aL im November 19 einmal probieren.  Nun besitzt unsere Schule eine gut ausgestattete Küche, um diese Erfahrung wirklich werden zu lassen. Zunächst gilt es geeignete Rezepte auszuwählen, denn die römisches Geschmacksnerven entsprechen nicht immer den unsrigen. Als Beispiel sei nur das „Garum“ genannt, eine Fischsauce, die das damalige teure Salz ersetzte, und daher in fast allen Gerichten vorhanden war. Die Herstellung dieser Sauce ließ alle Schülerinnen erschaudern: Fische wurden monatelang in offenen Gefäßen der Sonne ausgesetzt, um die Fermentierung in Gang zu setzen. So wählte die Klasse 10aL folgendes Menü aus:

Mostbrötchen, Psoai (Schwendelende in ägyptischer Sauce), Bulbi (Zwiebelgericht), Moretum, Globi (Käse-Mohn-Kugeln). Als Beigaben wurden Gemüse, Oliven und Schinken gereicht. Die Rezepte konnten wir aus dem Heft: „Hedi Weber, Experimente mit antiken Kochrezepten, in: Akademie für Ältere, Herrsching o. J“. entnehmen.

Und wie schmeckt römisch? Der Autor hat schon diverse Erfahrungen mit verschiedenen Gruppen machen dürfen, die die Klasse 10aL auch bestätigte. Es sind die Gewürze, die den Unterschied machen, die häufige Verwendung von Anis, Kümmel, Minze, Lorbeeren und eben Fischsauce (Garum). Neben den unterschiedlichen Gewürzen kannten die Römer auch viele Pflanzen nicht, wie Tomaten und Paprika. Auch Zucker war unbekannt, Honig war das Süßungsmittel Nr. 1. Aber alle Teilnehmerinnen waren doch sehr angetan: Römisch schmeckt gut. In diesem Sinne, bonam mensam.

(Der Bericht stammt aus der Zeit vor der Epidemie)

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