Marienschule Offenbach

Fachbereiche

Fachschaft Biologie

Lehrerkollegium

Zur Fachschaft Biologie gehören folgende Kollegen und Kolleginnen:

Frau Brehm-Schmitt, Frau Fiedler, Frau Förtsch, Frau Franke, Frau Freimuth, Herr Geitel, Herr Hitzel, Frau Meister, Frau Schilz und Herr Schneller.

Ausstattung

Uns stehen drei zum Teil sehr gut ausgestattete Fachräume sowie ein Sammlungs- und Vorbereitungsraum zur Verfügung: Alle Fachräume sind mit TV, Videorekorder und Overhead-Projektoren ausgerüstet; jeweils zwei darüber hinaus mit einem DVD-Player, einem Demonstrationsmikroskop mit TV-Anschluss, einem Klassensatz Mikroskope und Tischen mit Strom-, Gas- und Wasseranschluss. Im Vorbereitungsraum befindet sich eine kleine Chemikaliensammlung, Kühl- und Wärmeschrank, sonstige Geräte, Experimentiermaterial, Modelle und eine kleine Handbibliothek mit Zeitschriften- und Foliensammlung.

Unterrichtsbegleitende Exkursionen

Unterrichtsbegleitende Exkursionen führen uns teils regelmäßig, teils gelegentlich nach Frankfurt in das Stadtwaldhaus, den Zoo, den Palmengarten, das Senckenbergmuseum, den Blutspendedienst, die Vogelschutzwarte Fechenheim, nach Messel in die gleichnamige Grube, nach Rodgau und Mühlheim zu Gewässeruntersuchungen, nach Wiesbaden in das Schloss Freudenberg, nach Darmstadt zur Firma Merck und nicht zuletzt in die nähere Umgebung für Bestimmungsübungen.

Kontakte

Die Fachschaft unterhält außerschulische Kontakte zum Suchthilfezentrum “Wildhof” zu Wissenschaftlern des Kooperationsprojektes “Brückenschlagen”.

Projektwochen

In den Projektwochen der Mittel- und der Oberstufe ist die Fachschaft immer mit Angeboten, die zum Teil auch fächerübergreifend angelegt sind (z.B: Gen-Ethik), vertreten.

 

Crime-Time: Genetischer Fingerabdruck

Der Bio-Leistungskurs erlebte spannende Stunden im Genlabor der Universität Mainz

 

Wer war der Täter?

Von wem stammt diese Spur?

Wer ist der Vater?

Habe ich eine bestimmte Erbkrankheit in meinen Genen?

 

Diese und ähnliche spannende Fragen kann man heute häufig mit der Methode des genetischen Fingerabdruckes beantworten. Der Bio-Leistungskurs hat sich auf den Weg an die Universität von Mainz gemacht, um zu sehen und zu erproben, wie diese Methode funktioniert.

Unsere Erbinformationen stammen zur Hälfte vom biologischen Vater und zur Hälfte von der biologischen Mutter. In Form von DNA werden diese Informationen im Kern einer jeden Körperzelle gespeichert. Aus unseren eigenen Mundschleimhautzellen haben wir die DNA isoliert und in einem komplizierten Verfahren nach und nach von Zellbestandteilen gereinigt.

Beim genetischen Fingerabdruck werden nun mindestens zehn verschiedene Stellen auf der DNA untersucht. Hat man von beiden Eltern dasselbe Allel dieses Abschnittes geerbt, ist man homozygot für dieses Merkmal, bei unterschiedlichen Allelen ist man heterozygot. Das individuelle Muster der verschiedenen Allele in den verschiedenen Merkmalsystemen wird genetischer Fingerabdruck genannt.

Der Einfachheit halber haben wir nur drei verschiedene Stellen mit Hilfe einer Multiplex-PCR vervielfältigt, einem Verfahren, bei dem gleichzeitig in einem einzigen Reaktionsgefäß, einem „Eppi“, die vielfache künstliche Replikation möglich wird. Da eine solche PCR mindestens 1,5 Stunden „laufen“ muss, hatten wir genügend Zeit, um das Studentenleben in der Mensa hautnah mitzuerleben.

Das Ergebnis der PCR hat dann jede von uns selbst in eine Agarosegelkammer eingefüllt, die an eine Spannung angeschlossen wurde. Da die DNA negativ geladen ist, wandern die verschiedenen Abschnitte in Richtung Anode und zwar umso schneller, je kürzer sie sind. Unter UV-Licht kann man dann das individuelle Bandenmuster sichtbar machen.

Jede konnte ein Foto ihres eigenen Bandenmusters mit nach Hause nehmen.

Auch wenn wir - zum Glück - immer noch nicht wissen, welche Erbkrankheiten in uns stecken mögen, hat uns dieser Tag im Genlabor doch nachhaltig beeindruckt.

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