Marienschule Offenbach

Fachbereiche

Politik und Wirtschaft an der Marienschule

Die Fachschaft Politik und Wirtschaft besteht im Moment aus folgenden Kollegen und Kolleginnen:

Fr. Belz, Hr. Dubb, Fr. Hille, Fr. Jakoby (nur Arbeitslehre), Fr. Kahlefendt,  Fr. Mùˆller-Mahnkopp,
Hr. Schneller, Hr. Wißner, Fr. Dr. Wölte (Fachsprecherin)

 

„Durch sein Werk formt der Mensch nämlich nicht nur die Dinge und die Gesellschaft um, sondern vervollkommnet sich selbst“[1]

Im Unterricht Politik&Wirtschaft sollen die Schülerinnen der Marienschule Kenntnisse und Einsichten in politische, soziale, wirtschaftliche Prozesse und deren institutionelle Regelungen erwerben. Einsichten in die demokratischen Werte des Grundgesetzes werden an der Marienschule durch die Perspektive des christlichen Menschenbildes ergänzt. Diesem liegt Offenheit und Dialogbereitschaft zugrunde. Über die Grenzen der Fächer hinaus ermutigen wir unsere Schülerinnen, Texte, Themen und Behauptungen kritisch zu prüfen und mündig eigene Meinungen  zu entwickeln.  Indem Schülerinnen verschiedene Perspektiven wahrnehmen, entwickeln sie ihre Urteils- und Entscheidungsfähigkeit. Es geht darum, sich verantwortlich als Teil der politischen und wirtschaftlichen Gemeinschaft zu betätigen, sich für diese einzusetzen oder aber Veränderungen anzustreben, um letztlich als selbständig denkende und handelnde Bürgerinnen ihre Teilhabe an dieser Gesellschaft wahrzunehmen.

 

Sekundarstufe I

Der Politik & Wirtschaft - Unterricht in der Sekundarstufe I knüpft an die Lebenserfahrungen der Schülerinnen an, wenn es konkret um die Stellung der Jugend in der modernen Gesellschaft geht: Mitbestimmung, Rechte und Pflichten, Konsumverhalten, Berufsorientierung, etc.

 

Sekundarstufe II

Die Sekundarstufe II vertieft die Einblicke in die Komplexität der unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Themen und deren Zusammenhänge. Entsprechend ihrer Interessen können die Schülerinnen zwischen Grund- und Leistungskurs wählen. Projektangebote, wie beispielswiese während der Studienwoche in Q1, ermöglichen zudem den eigenständigen Zugang zu Themenfeldern.

 

Praktika

In Vorbereitung auf zwei zweiwöchige Betriebspraktika lernen die Schülerinnen der Marienschule sich eigenständig zu informieren und zu bewerben.

 

Gymnasialzweig:

Die Marienschule bietet  in der Jahrgangsstufe 9 ein zweiwöchiges Betriebsprakitkum an.

Realschulzweig:

Im Realschulzweig werden in den Klassen 8 und 9 zweiwöchige Betriebsprakitka angeboten.

Termine der Betriebspraktika und Informationen



[1]  Gaudium et spes, II. Vatikanum 1965, in: Texte zur katholischen Soziallehre, Vaihingen 1992, S. 321

 

Besuch des Amtsgerichts Darmstadt - Prozess gegen eine Wahrsagerin   

Am 01. November 2017 besuchte die Klasse 8a zusammen mit Frau Belz und Herrn Wißner das Darmstädter Amtsgericht. Eine Woche zuvor hatte uns der Präsident des Amtsgerichts, Herr Herrlein, im Politik&Wirtschafts-Unterricht besucht und über seinen Beruf sowie den Prozess informiert.

Nachdem wir mit Bus und Bahn nach Darmstadt gefahren waren, erreichten wir das Amtsgericht. Bevor wir in das Gebäude gelangten, mussten wir zuerst gefährliche Gegenstände aus unseren Taschen abgeben.

Da wir zu Beginn noch auf die Angeklagte warten mussten, wurde eine Pause gemacht. In dieser Zeit schauten wir uns die Gefängniszellen des Gerichts an, in denen angeklagte Personen, die aus den Gefängnissen (JVA) kommen, auf den Prozess warten. Aus hygienischen Gründen  sind diese Zellen komplett gefliest und Toiletten sind aus Metall.

Nach der Pause hörte sich der Richter die vorgeladenen Zeugen und die Angeklagte an. Im Anschluss wurde das Urteil verkündet. Die Angeklagte wurde, obwohl der Fall sehr komplex war, aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nach der Urteilsverkündung nahm sich Herr Herrlein noch etwas Zeit, um uns das Urteil näher zu erläutern.

Nach einem spannenden und informativen Ausflug ins Amtsgericht Darmstadt fuhren wir zusammen zurück zur Schule. 

Nathalie Holz, 8a

 

Ergebnisse der U18 Wahlen zur Bundestagswahl am 15.9.2017

Schwarz-Grüne Koalition -  Ergebnisse der U18 Wahlen an der Marienschule

Wenn die Schülerinnen der Marienschule die Zusammensetzung des Bundestages bestimmen könnten, zögen nur vier Parteien in das Parlament ein: Die CDU würde mit 32% die stärkste Kraft werden, gefolgt von den Grünen mit 23%. Bei den U-18 Wahlen am 15.9.2017 an unserer Schule kam die SPD nur auf knapp 17% und wäre also im Bundestag Dritte geworden. Rang vier belegte Die Linke mit 8,5%.

Die etwa 500 Schülerinnen der Jahrgangstufen 7 bis Q- Phase (in der Oberstufe durften die Schülerinnen über 18 Jahren nicht mitwählen), hätten so eine schwarz-grüne Koalition favorisiert. Die FDP wäre mit 4,6% knapp an der 5%-Hürde gescheitert und die AfD lag abgeschlagen bei 2,8%.

Artikel der FAZ vom 18.09.2017