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Mit meinen Füßen im weiten Raum (nach Psalm 31,9)

Unsere Füße tragen uns durch den Raum.
Wir gehen, laufen, eilen, schleichen, schlendern…
Die Menschen und zahllose Tierarten sind Tag für
Tag unterwegs, legen Strecken zurück, bewegen
sich in ihrem Lebensraum – oft zu Fuß.

Das Gehen erlernen wir meist bereits im ersten Lebensjahr
und es macht noch jedes kleine Kind stolz, die ersten eigenen
Schritte zu unternehmen. Doch wie erleben wir unsere Gänge
heute? Setzen wir bewusst Schritt vor Schritt und spüren, dass
die Füße uns vorwärts tragen?

Und wie geht es den Füßen auf diesen Wegen? Können
Sie sich frei bewegen oder stecken sie auch mal in engen
Schuhen? Sind sie umhüllt von wärmenden Socken oder
doch eher hüllenlos, also als Barfuß unterwegs?

Lasst uns in den kommenden Tagen einmal ganz besonders auf
unsere Fuß-Wege achten, auf die ganz kurzen, vom Schreibtisch
zum Bett, von der Haustür zum Gartentor… und auch auf die
längeren, auch wenn die vielleicht gerade seltener sind als sonst.

Wie erlebe ich das Gehen? Bin ich schnell am Ziel oder gehe ich
ruhig mit gelassenen Schritten? Was ist unterwegs alles zu sehen?
Wie fühlt sich der Untergrund an? Und wer alles begegnet mir?

So öffnet sich womöglich – schritteweise – ein neuer Zugang  
zum Psalmwort und Fasten-Motto dieses Jahres, das lautet:
„Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“

(Schulseelsorge)