Rhetorik

Hallo ihr Lieben!

Ich war eines der Mädels, welche sich im Zuge der Projektwoche 2006 mit dem Thema „Rhetorik“ unter der Leitung von Frau Klippel und Frau Korn auseinandergesetzt hat.

Zuerst galt es natürlich zu klären, was Rhetorik überhaupt bedeutet. Man definiert Rhetorik (der Begriff kommt aus dem Griechischen) als die Kunst der Rede. Es ist im Allgemeinen Sinne die Kunst der (freien, öffentlichen) Rede.

Ich denke, ich kann für unsere gesamte Gruppe sagen, dass sowohl wir als auch unsere beiden Lehrerinnen sehr, sehr viel Spaß hatten.

Auf den ersten Blick ist das Thema Rhetorik vielleicht nicht so ansprechend wie Klettern oder Kochen, doch mit einem gesunden Verhältnis zwischen Arbeit und Vergnügen war diese Woche sowohl interessant als auch lehrreich.

Wir haben uns darüber Gedanken gemacht, was ein guter Redner tun bzw. lassen sollte und dies auch mal im Vergleich zu anderen Zeitaltern, wie beispielsweise der Antike, betrachtet.

Auch das Thema „5-Satz –Rede“ war toll. Denn mal ganz ehrlich, wer von uns kann sich vorstellen, eine Rede bestehend aus nur 5 Sätzen zu schreiben und durch diese letztlich auch eine sinnvolle Botschaft rüberzubringen?

Oder vielleicht einfach mal einen Gegenstand blind aus einem Korb zu ziehen, 30 Sekunden drüber nachzudenken und anschließend eine ad hoc Rede über 3 Minuten zu halten… Also, ich konnte mir dies alles vor dem Projekt nicht vorstellen und - glaubt mir – zwei bis drei Minuten können eine unglaublich laaange Zeit sein.  

Echt interessant und – wie ich denke - auch sehr wichtig und hilfreich war die Einheit mit dem Titel „Wie überwinde ich einen Hänger“ und am meisten Spaß machte uns das Schreiben und Vortragen unserer Reden mit anschließenden Videoanalysen. Es ist schon komisch, sich dann mal selbst in Aktion zu sehen und man braucht schon ein bisschen Überwindung dazu.

Aber bei einer sehr netten Gruppe und professionellen Deutschlehrerinnen klappt das alles. Selbst das Vorlesen eines nicht sehr leichten Textes mit Karotten zwischen den Vorderzähnen um die deutliche Artikulation zu üben.

Wie wollen uns an dieser Stelle noch mal bei Frau Klippel und Frau Korn bedanken und unserem nachfolgenden Jahrgang raten, sich nicht von der theoretischen Begrifflichkeit „Rhetorik“ abschrecken zu lassen.

Ihr wisst doch:       „No risk- no fun“

 

Victoria Kärtner,  Jg. 12

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