Marienschule Offenbach

Fachbereiche

Fachschaft Biologie

Lehrerkollegium

Zur Fachschaft Biologie gehören neun Kollegen und Kolleginnen:

Frau Brehm-Schmitt, Herr Geitel, Herr Hitzel, Frau Klohoker, Frau Dr. Lückert, Frau Meister, Frau Förtsch, Herr Schneller und Frau Stephan.

Ausstattung

Uns stehen drei zum Teil sehr gut ausgestattete Fachräume sowie ein Sammlungs- und Vorbereitungsraum zur Verfügung: Alle Fachräume sind mit TV, Videorekorder und Overhead-Projektoren ausgerüstet; jeweils zwei darüber hinaus mit einem DVD-Player, einem Demonstrationsmikroskop mit TV-Anschluss, einem Klassensatz Mikroskope und Tischen mit Strom-, Gas- und Wasseranschluss. Im Vorbereitungsraum befindet sich eine kleine Chemikaliensammlung, Kühl- und Wärmeschrank, sonstige Geräte, Experimentiermaterial, Modelle und eine kleine Handbibliothek mit Zeitschriften- und Foliensammlung.

Unterrichtsbegleitende Exkursionen

Unterrichtsbegleitende Exkursionen führen uns teils regelmäßig, teils gelegentlich nach Frankfurt in das Stadtwaldhaus, den Zoo, den Palmengarten, das Senckenbergmuseum, den Blutspendedienst, die Vogelschutzwarte Fechenheim, nach Messel in die gleichnamige Grube, nach Rodgau und Mühlheim zu Gewässeruntersuchungen, nach Wiesbaden in das Schloss Freudenberg, nach Darmstadt zur Firma Merck und nicht zuletzt in die nähere Umgebung für Bestimmungsübungen.

Kontakte

Die Fachschaft unterhält außerschulische Kontakte zum Suchthilfezentrum “Wildhof” zu Wissenschaftlern des Kooperationsprojektes “Brückenschlagen”.

Projektwochen

In den Projektwochen der Mittel- und der Oberstufe ist die Fachschaft immer mit Angeboten, die zum Teil auch fächerübergreifend angelegt sind (z.B: Gen-Ethik), vertreten.

 

Ausflug des Bio-LKs an die Goethe-Universität Frankfurt am 19.09.2012

Dass im Biounterricht später Mal viel mit Chemie gearbeitet wird, wissen viele. Ob das immer so leicht und interessant ist, steht auf einem anderen Blatt. Die Uni in Frankfurt wollte mit Vorlesungen und Versuchen Interesse und Begeisterung schaffen.

Am 19.09. ging es dann gleich morgens los. Wir trafen uns am Bahnhof in Offenbach und fuhren mit S- und U-Bahn nach Frankfurt. Unser Ziel: Der Campus Riedberg der Goethe-Universität Frankfurt. Diese veranstaltete einen Schülerkongress mit dem Thema „Bio trifft Chemie – Chemie trifft Bio“. Die Zielgruppe: Schüler der 11. und 12. Klasse, also perfekt für unseren Leistungskurs. Dort angekommen bestaunten wir das große und neue Campusgelände, das sich ausschließlich den Naturwissenschaften widmet. Unser erster Vortrag begann in einem kleinen Hörsaal. Der Vortrag übertraf unsere Erwartungen, denn mit viel Witz und einem interessanten Thema sicherte sich Professor Dingermann die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer. „Dürfen wir in unsere Gene schauen? -Von der Faszination des Wissens um die eigene Erbinformation." Professor Dingermann hatte seine eigene DNA sequenzieren lassen, und da wir kürzlich das Thema DNA im Unterricht behandelt hatten, viel es nicht schwer zu folgen. Der zweite Vortrag startete ebenfalls gut: Man muss keine 1 in Chemie haben, um die Präsentation zu verstehen, so Professor Warzecha, der das Thema „Pflanzen machen Chemie“ vertrat. Das war sehr ermutigend, denn die hat ja auch nicht jede.

Nach den beiden Vorträgen gab es eine Pause mit der Gelegenheit, die hauseigene Ausstellung zu besuchen. Hier wurden Materialen des Arbeitsamtes, Studienberatung und Infos zur Biologie- und Chemieolympiade angeboten. Weiterhin  konnte man auch hier kleinere Versuche durchführen.  Wenn dann noch Zeit blieb, hatte man die Chance in die Mensa „Darwin“ zu gehen und bei einem leckeren Mittagessen mit anderen Teilnehmern des Kongresses oder Studenten ins Gespräch zu kommen.

Nach der Pause ging es dann ans Experimentieren. Mein Kurs besuchte das Projekt der Ökotoxikologie. In diesem Bereich analysiert man die Wirkung schädlicher Stoffe auf die Umwelt. Die Uni Frankfurt bezieht sich hier besonders auf die Folgen für Gewässer. Für uns galt es zu erforschen wie ein bestimmtes Umweltgift Einfluss auf Tiere im Wasser hat.  Unser Versuchstier: Daphnia Magna (Großer Wasserfloh) -winzige Krebse. In verschiedenen Gruppen stellten wir die Stoffe her und wendeten sie auf die Kiemenfußkrebse an.

Gegen Nachmittag war unser Ausflug beendet und voll mit Wissen und Eindrücken fuhren wir nach Hause. Wir sind uns alle einig, dass der Ausflug ein voller Erfolg war und wir empfehlen jeder Klasse, die interessiert ist, daran teilzunehmen.

                                                                                                                                  Leonie Wagner