Marienschule Offenbach

Fachbereiche

Lehrerkollegium

Die Fachschaft Französisch besteht zur Zeit aus 6 Kolleginnen und Kollegen:

Frau Götze, Fr. Konradi, Fr. Lutter, Fr. Mettin, Hr. Sturm und Frau Belz

 

 

Informationen zum Fach Französisch an der Marienschule

 

Deutsch-französischer Tag an der Marienschule

Zum nunmehr 54. Mal jährt sich der deutsch-französische Tag. Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle den Elysée-Vertrag, der den Grundstein für die deutsch-französische Freundschaft und spätere politische und kulturelle Beziehungen legen würde. Nur sechs Monate später wurde das deutsch-französische Jugendwerk gegründet, das vor allem auf den kulturellen und sprachlichen Austausch abzielte und zahlreiche Städtepartnerschaften entstehen ließ.

Am 24. Januar feierte die Marienschule in Offenbach den deutsch-französischen Tag. Im Eingangsbereich konnten sich die Schülerinnen auf großen Plakaten über die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft austauschen. Ein großer Dank gilt Sarah Petreszin für ihr Engagement. In der großen Pause hat sie einen Zumbatanz mit den Schülerinnen zu „on di koi“ aufgeführt. 

Schülerinnen und Schüler des Lycée Maréchal Leclerc in Puteaux, Offenbachs Partnerstadt,  haben sich mit einer Videobotschaft gemeldet. Das Video wurde in der 2. großen Pause präsentiert. Auch dieses Jahr gab es wieder französisches Essen in der Mensa und der Cafeteria der Marienschule.

 

Die Französischschülerinnen der Klasse Eb stellen ihre Erfahrungen vor:

Schon seit einigen Jahren wird der deutsch-französische Tag an der Marienschule zelebriert. Zu diesem Anlass wurde unsere Pausenhalle dekoriert, es gab Info-Stände, es wurden französische Speisen angeboten und ein Film unserer französischen Partnerschule gezeigt. Schülerinnen der Klasse 8b haben mit einer Trainerin einen Zumbatanz gezeigt, den sie vorher einstudiert haben.  

Dieser Tag soll das Bewusstsein für die deutsch-französische Freundschaft stärken und die Bedeutung der Kultur und Sprache hervorheben. Organisiert wurde die Feier von der französischen Fachschaft.


deutsch französischer tag


Montpellier 2016 – Sprachreise in den Süden Frankreichs

Bonjour à tous !
Auch in diesem Jahr nahmen 19 Schülerinnen , zusammen mit Frau Belz und Frau Konradi , an der Sprachreise nach Montpellier teil. Es waren 2 sehr schöne,  lustige, aber auch aufregende Wochen, da wir zu 2 oder zu 3 in Gastfamilien wohnten.


Wir hatten vormittags immer Französischunterricht in der Sprachschule LSF. Hier waren wir in zwei Gruppen eingeteilt, je nach unserem Sprachniveau, und  lernten mit einem Französischlehrer verschiedene Themen kennen.

Nachmittags waren verschiedene Aktivitäten geplant. So gingen wir zum Beispiel wir Bowling spielen, sahen einen französischen Film im Kino, besichtigten die Tropfsteinhöhle "Grotte de Clamouse" oder fuhren zum Strand.
Zwischendurch hatten wir auch immer mal wieder Freizeit um die Stadt zu besichtigen, shoppen zu gehen oder den französischen Flair in einem Straßencafé zu genießen.

Das Highlight war das Wochenende: Hier machten wir ganz Tagesausflüge und fuhren mit einem kleinen Bus durch "la Carmargue", ein Naturschutzgebiet am Meer mit einer einzigartigen Landschaft und vielen freilebenden Tieren. So sahen wir zum Beispiel die weißen Carmargue Pferde und freilebende Flamingos. Der Ausflug führte uns auch in die  mittelalterliche Stadt "Aigues-Mortes", die wir besichtigten.
Auch sehr schön war unser vorletzter Abend  in Montpellier , da uns Frau Belz und Frau Konradi zum Essen in einem französischen Restaurant eingeladen haben.

Rückblickend kann man sagen, dass sich die Sprachreise sehr gelohnt hat.
Egal ob man grade angefangen hat Französisch zu lernen oder schon fortgeschrittener ist, man verliert die Hemmungen Französisch zu reden und wird dadurch auch viel selbstsicherer.

Da wir in den Gastfamilien auf uns selbst gestellt waren und uns auf einer anderen Sprache verständigen mussten, sind wir auch selbstständiger geworden und haben sowohl in den Gastfamilien als auch in der Stadt ein neues Land mit neuen Kulturen kennengelernt.

Ich kann es jedem, der auch grade Französisch lernt, nur empfehlen, die Sprachreise zu machen, da man die Sprache nicht wie im Unterricht nur spricht, sondern sie in Frankreich auch anfängt zu leben.

Larissa Müller E1B

 Montpeillier


Projekte: DELF (Diplôme d’études en langue française)

DELF ist ein international anerkanntes und standardisiertes Zertifikat der französischen Sprache. Das geprüfte Sprachniveau für das DELF scolaire ist ausgerichtet auf das Level der Mittel- und Oberstufe und richtet sich nach den Vorgaben des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Es reicht von der sprachlichen Kompetenzstufe A1 zu B2.

Seit Januar 2009 bietet die Marienschule Vorbereitungskurse für die Teilnahme an der Prüfung auf dem Niveau A2  ab der Klasse 8 bzw. 10R, B1 für die E-Phase und erstmals ab 2013 auch das Niveau B2 für die Grund- und Leistungskurse an.

Nähere Informationen zu diesem Sprachzertifikat finden Sie in der Rubrik: Projekte → Sprachzertifikate → DELF

 

Une journée à Strasbourg  -  Ausflug mit den 8. Klassen im Juni 2016

Am 17.06.2016 fuhren die Französischschülerinnen der Klassen 8a und 8b für einen Tagesausflug nach Straßburg.

Als wir ankamen gingen wir zuerst zu der Notre Dame Kathedrale, die wir als Treffpunkt ausmachten. Wir sollten uns in Gruppen mit mindestens 3 Schülerinnen einteilen und Stadtpläne besorgen gehen. Danach bekamen wir etwas Zeit, um uns etwas in der Stadt umzusehen. Wir trafen uns nach 20 Minuten wieder an der Kathedrale, wo unser Stadtführer schon auf uns wartete. Er führte uns quer durch die Stadt und erzählte uns viel über die Geschichte Straßburgs.

Zum Beispiel über die 1. Waage Stadt, welche sich vor einem alten Gebäude befindet. Sie besteht aus dem Haus und einer Säule davor. Wenn man durch den Spalt hindurchpasste war man fit genug, andernfalls sollte man abnehmen.

Die Führung endete nach einer Besichtigung Notre Dame’s. Wir verließen die Kathedrale und bekamen wieder etwas Zeit, um zu Essen oder zu Shoppen, bevor wir mit dem Bus ins Europaviertel fuhren, um an einer Schnitzeljagd teilzunehmen. Nach der Auswertung der Schnitzeljagd fuhren wir mit dem Bus zurück zur Schule.

Es hat uns allen sehr gefallen und wir würden so etwas sehr gerne wiederholen.

Isabelle Sinner 8a

 

Strassburg 

 


Cinéfête 2015

Am 16.11.2015 waren die Schülerinnen der Klassen 6-10, die Französisch als Fremdsprache haben, beim Cinéfête in Frankfurt. 

Nachdem wir mit der S-Bahn dorthin gefahren waren, fing der Film an. Die verschiedenen ahrgansstufen konnten aus verschiedenen Filmen wählen. Wir haben,,La famille Bélier'' gesehen.

 

In diesem Film geht es um ein 16 jähriges Mädchen namens Paula, das von Louane gespielt wird, dessen restliche Familie taubstumm ist und auf sie als Übersetzerin angewiesen ist. Durch einen Chor, in dem sie singt, entdeckt ihr Lehrer ihr Gesangstalent und will sie auf eine Gesangsschule schicken.

Jetzt muss sie sich entscheiden, ob sie ihrem Vater bei seiner Bürgermeisterkandidatur hilft, oder ob sie auf die Pariser Gesangsschule geht.

 

Da der Film auf Französisch mit deutschem Untertitel war, haben wir alles verstanden und trotzdem französisch gelernt.

Wir fanden den Film sehr gut, weil er lustig und traurig zugleich ist und immer wieder Lieder von Louane vorkommen.

 

Die Cinéfête ist wirklich eine gute Chance, um sich mit französischen Filmen auseinanderzusetzen.

 Naomi Kretschmar & Selina Jung E1B

 

Zweiundfünfzig Jahre deutsch-französische Freundschaft am 22. Januar 2015

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Kanzler Konrad Adenauer und General de Gaulle den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag, der als „Elysée-Vertrag“ in die Geschichte einging. Dieses Abkommen besiegelt vor allem die deutsch-französische Aussöhnung nach Jahrhunderten gegenseitiger Feindschaft und gab damit förmlich den Startschuss zu einer bis heute andauernden, tiefen deutsch-französischen Freundschaft

Im Geiste dieser neuen Freundschaft galt der Jugend ein besonderes Augenmerk. So wurden beispielsweise zahlreiche deutsch-französischen Gymnasien gegründet und das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ins Leben gerufen. Heutzutage nehmen jedes Jahr 61.000 Jugendliche an einem deutsch-französischen Jugendaustausch teil und 6.000 Studenten machen Ihre Studien im Partnerland (Quelle: Goethe Institut, Zahlen 2011

Deutschland ist selbstverständlich der größte Wirtschaftspartner Frankreichs. Deutsche Unternehmen stellen in Frankreich insgesamt 320 000 Arbeitsplätze, französische immerhin 285 000 (Quelle: Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer).

Zum 40ten Geburtstag des Elysee Vertrags 2003 haben Bundeskanzler Schröder und Staatspräsident Chirac den 22. Januar zum “Deutsch-französischen Tag” gemacht.

Seitdem sind nun schon 12 Jahre vergegangen, und nach wie vor wird an diesem Tag die deutsch-französische Freundschaft gefeiert. Unternehmen, Schulen oder deutsch-französische Einrichtungen organisieren an diesem Tag zahlreiche Veranstaltungen in beiden Ländern und zeigen, wie vielfältig und intensiv sich diese Beziehung mittlerweile entwickelt hat.

Auch die Marienschule Offenbach hat sich in diesem Jahr diesem besonderen Tag erstmals angeschlossen, um u.a. auch unsere Solidarität mit dem Nachbarland anlässlich des schrecklichen Terroranschlages bei dem französischen Satiremagazin „Charlie-Hebdo“ am 07.01.2015 in Paris einen besonderen Ausruck zu verleihen.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Das französische Menu in der Mensa fand reißenden Absatz und die Dekoration der Pausenhalle ließ die Schülerinnen neugierig auf Frankreich werden. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen motivieren uns, den Tag der deutsch-französischen Freundschaft in Zukunft regelmäßig zu feiern.

 

Das Programm "Brigitte Sauzay" - Schüleraustausch nach Frankreich

Bereits mehrere Schülerinnen der Marienschule haben bereits an dem Austauschprojekt "Brigitte Sauzay" teilgenommen. Es wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW/OFAJ) organisatorisch begleitet und auch finanziell unterstützt. Die Schülerin findet über das DFJW eine Austauschpartnerin. Diese lebt dann für den Zeitraum von 2-3 Monaten bei der Schülerin in Deutschland und besucht mit ihr die Schule. Anschließend reist die Schülerin für denselben Zeitraum nach Frankreich, um die dortige Schule zu besuchen. Bei Interesse sollte sich die Schülerin zunächst von einem Französischlehrer beraten lassen. (Ansprechpartnerin: Frau Belz und jeder Französischkollege).

 

 

Hier ein Erfahrungsbericht von 2 Schülerinnen, die sich an dieses Abenteuer gewagt haben:

Frankreich - La vie est belle !

Wir, Klara und Pauline, haben uns auf das Abenteuer eines zweimonatigen Frankreichaustausches über das Programm "Brigitte Sauzay"  eingelassen. Hier ein paar Eindrücke über unseren tollen Aufenthalt:

5 Minuten vor Ende der Französischstunde mit Herrn Sturm. Genervt haut er mit der Hand auf den Tisch. „In Frankreich liegt bei jeder Mahlzeit ein Baguette auf dem Tisch! IMMER!“ Die Klasse sieht erwartungsvoll auf die Uhr und hofft auf das Ende der Stunde.

Doch wie Recht er hatte! Jedem Schüler von Herr Sturm, der jemals nach Frankreich möchte, wollen wir jetzt den Rat geben: Hört auf euren Lehrer!

Auch wenn Frankreich für uns beide schon eher klingt wie ein anderes Bundesland, einen Kulturschock kann man trotzdem bekommen.

Aber jetzt mal von vorne. Am 25.05.2013 sind wir für 2 Monate nach Frankreich aufgebrochen, ohne genaue Vorstellung oder Vorbereitung auf das, was uns erwarten würde. Zwar hatten wir schon E-Mails mit unseren Gastfamilien und Austauschpartnerinnen geschrieben, aber wirklich gekannt haben wir uns nicht (was sich natürlich schnell änderte). So sahen wir nach etwa 10 Stunden Fahrt nach Rouen unsere neuen Familien. Rouen liegt an der Seine in der Normandie, nord-westlich von Paris. Wir beide hatten wirklich ein riesiges Glück mit unseren Familien. Klara mit einer großen Familie mit 3 Gastgeschwistern plus Austauschpartnerin in einem Bauernhaus mit Schafen und Hühnern. Pauline in einem Nachbardorf, Quevillon, mit Austauschschülerin, Eltern und Katze.

Das Erste, was uns beim gemeinsamen Essen am Abend auffiel war, dass die Franzosen sehr, sehr gerne, gut und - vor allem VIEL essen. Und dass Herr Sturm recht hatte, es lag wirklich ein Baguette auf dem Tisch. Da sich das bei allen folgenden Mahlzeiten auch nicht ändern sollte (wir hatten sogar in der Schulkantine Vier-Gänge-Menus!!) wirkt es fast als würden die Franzosen nichts machen außer Essen. Und in die Schule gehen.

Womit wir schon beim nächsten Thema wären, das uns sehr aufgefallen ist: Die Schule. Eigentlich haben die französischen Schüler fast keine Freizeit. Kein Wunder bei einem Stundenplan von 36 Stunden und wenn jede Stunde eine Zeitstunde ist. Mittwoch ist der einzige Tag, an dem die Schule nur bis zum Mittag geht, aber dann müssen die Schüler noch alle ihre Hobbys unterbringen, sprich: auch dieser Tag endet erst gegen 17:00 Uhr.

Was uns am meisten in der Schule geschockt hat, waren die "Parkplätze" jeder Klasse auf dem Pausenhof. Mit weißer Farbe waren Linien auf den Beton gemalt, und in jedem Bereich stand der Name einer Klasse. Am Ende der Pause liefen die Surveillants (dt.: Aufseher, in Frankreich haben nicht die Lehrer Pausenaufsicht, sondern dafür gibt es extra Surveillants) über den Schulhof und brüllten "On se range", der überdeutliche Befehl, sich auf dem Klasseneigenen "Parkplatz" einzufinden.

Trotz Schule haben wir viel unternommen, waren in Versailles, Giverny, Paris und auf dem Mont-Saint-Michel.

Es waren wirklich zwei tolle, ereignisreiche Monate, die wir nie vergessen werden, aber natürlich gibt es Höhen und Tiefen in so einer langen Zeit, aber Heimweh hatten wir überhaupt nicht.

Und für unser Französisch hätte es gar nichts Besseres geben können. Wir können fast jede französische Unterhaltung nachvollziehen und Französisch kommt uns schon ganz natürlich über die Lippen.

Wir empfehlen einfach jedem, der bereit ist, sich auf Frankreich einzulassen, einen Austausch zu machen. Und keine Angst vor der Sprache: die war eins der kleinsten Probleme! Wir für unseren Teil haben es noch keinen Tag bereut.

 Klara Kothe und Pauline Spatz, damals 9c