Marienschule Offenbach

Die Schule

Klettern-AG

Sechs Schülerinnen (6.-8.Klasse) und Herr Schneller fuhren im 1. Halbjahr jeden vierten Dienstag in die Kletterhalle in Niederrad. Dort lernten wir zu allererst einmal, wie man die Klettergurte richtig anzieht. Danach wurde uns gezeigt, wie man einen Karabinerhaken richtig benutzt, ihn in den Gurt einhängt und prüft, ob er gesichert ist. Das war alles noch relativ einfach. Dann wurde es schon schwieriger – Sicherheitsknoten. Davon gibt es zwei: einen für den, der gesichert wird, also der, der klettert; und einen für den, der den Kletternden sichert, also auch „abfängt“, wenn dieser fällt. Dies wurde immer aufmerksam kontrolliert, was wirklich gut war, da ab und zu eine von uns einen kleinen Fehler machte. Jetzt ging es los, wir durften endlich klettern. Und weil wir nur so wenige waren, konnte jede von uns innerhalb der drei Stunden sehr häufig klettern. Wir fingen klein an und erhielten die Anweisung, eine Art Fangspiel quer über die Wand zu machen. Da wir ausnahmsweise ungesichert waren, durften wir nur bis zu einer Höhe von zwei Metern  hinauf.

Nach diesem Aufwärmspiel sicherten wir uns. Die einfachen Bahnen waren nach dem zweiten oder dritten Versuch erfolgreich bis nach ganz oben erklettert und nun versuchten wir uns an den Bahnen mit Überhängen. Selten schafften wir es jedoch hier über die vier Meter, was manchmal sehr entmutigend war.

Beim nächsten Treffen brachte uns Herr Schneller so genannte „Kri-Kris“ mit. Diese kann man als Ersatz für den Sicherungsknoten der Person verwenden, die sichert. So schnell, wie nun mal die Zeit vergeht, wenn man Spaß hat, war auch unser zweites Treffen, was unseren Geschmack anging, viel zu schnell vorbei.

Beim dritten Treffen machten wir etwas ganz anderes: anstatt hochzuklettern, fuhren wir mit einem Aufzug hoch und durften uns an der Außenkletterwand, welche etwa 24 Meter hoch war, abseilen.

An unserem letzten Treffen hatten wir nochmals viel Spaß und strengten uns besonders an. Nun schaffte es die eine oder andere auch mal ein bisschen weiter über die Überhänge und auch die Spitze einer solchen Bahn wurde erreicht.

Alles in allem war es sehr schön und hat auch viel Spaß gemacht. Deshalb hoffen wir, dass die Klettern-AG auch in Zukunft wieder zustande kommt.

Yasmin Arndt (8c)