Marienschule Offenbach

Aktuelles

Ausstellung und Kinofilm anlässlich des Reformationstags in der Marienschule

 In diesem Jahr jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers in Wittenberg zum 500. Mal. Den Schülerinnen der Marienschule wurde zu Ehren des sogenannten „Reformationstags“ ein umfangreiches Programm angeboten.

Die Schülerinnen der Klasse 8 erarbeiteten zuvor im Religionsunterricht Plakate, auf denen sie Informationen über Martin Luther und sein Leben, über Katharina von Bora sowie über andere Reformatoren wie Johannes Calvin vorstellten. Eine Klasse versetzte sich in die Rolle eines Mönchs und erklärte, wie der Tagesablauf eines Mönchs von statten ging. Eine andere erstellte ein Plakat, auf dem erklärt wurde, wie der Handel mit Ablassbriefen – also das Kaufen einer Schrift, um die Zeit im Fegefeuer zu verkürzen – funktionierte.

Des Weiteren versammelten sich die Schülerinnen der Jahrgänge 8-Q3 in der Sporthalle, in der eine große Leinwand aufgebaut war. Gezeigt wurde der Film „Storm und der verbotene Brief", der das Thema Reformation behandelte. Dieser wird ebenfalls Inhalt der nächsten Religionsstunden sein. Der Film handelt von dem 12-jährigen Storm, der in der Druckerei seines Vaters Klaas arbeitet. Eines Tages bekommt dieser den Auftrag, Kopien des letzten Briefs von Luther anzufertigen. Jedoch wird seine Druckerei von dem Inquisitor gestürmt und Storms Vater festgenommen. Der Junge flieht mit der Druckplatte und bekommt dabei Hilfe von dem Waisenmädchen Marieke. Zusammen versuchen sie, Storms Vater vor dem Scheiterhaufen zu retten und drucken heimlich den Brief Luthers. Schließlich verteilen sie diesen in der Stadt.

Die Handlung des Films war durchgehend spannend, ebenso die entstehende Liebesbeziehung von Storm und Marieke, der vor allem die Schülerinnen entgegen fieberten.

Fazit: Insgesamt war der Info-Tag über Martin Luther sehr informativ, vor allem durch den Film wurden den Schülerinnen die Aspekte der Reformation nähergebracht.

Lea Salopek, Q1