23 Schülerinnen starteten mit fragenden und erwartungsvollen Gesichtern in die diesjährige Studienwoche, ohne zu wissen ,was auf sie zukommt. Die einen schienen den Schwerpunkt auf ‘‘Abitur‘‘, die anderen auf ‘‘was nun?‘‘ zu legen, doch bereits vom ersten Tag an zeigten alle Interesse und ließen sich auf die Demonstration verschiedener Lernmethoden ein. Zu Beginn der Woche brachten uns zwei Referentinnen Lerntypen, Lerntechniken und den Umgang mit Stresssituationen bei.
Das Highlight der Woche waren schließlich die von Frau Geis und Frau Neie durchgeführten Simulationen einer mündlichen Abiturprüfung. Dabei erhielt jede Teilnehmerin die Chance sich in einem der angebotenen Fächer (Religion/Mathe/Deutsch) prüfen zu lassen. Nach der Vorbereitung der Arbeitsaufträge und der eigenständigen Vorstellung der Ergebnisse folgte das Kolloquium, anschließend erhielt jede Schülerin ein persönliches Feedback von Mitschülerinnen und Lehrerinnen. Dies erleichtert uns nun die richtige Entscheidung der Prüfungswahl zu treffen. Nun konnte sich jede in diese Stresssituation ‘‘ mündliches Abitur‘‘ versetzen und bekam hilfreiche Tipps. Am vorletzten Tag der Projektwoche bekamen wir einen Einblick in Ablauf und Gestaltung eines Assessment-Centers (Beurteilungszentrum von Arbeitgebern). So wird beispielsweise viel Wert auf ‘‘soft Skills‘‘ (persönliche Fähigkeiten) gelegt. Dabei sollte man sich gut ‘‘verkaufen‘‘ können und gut vorbereitet sein.
Wir fanden die Studienwoche sehr hilfreich für unseren späteren Lebensweg. Zu Bewerbungsgesprächen gehen wir nun mit einem sicheren Hintergrundwissen und können diese somit souverän meistern. Mit Selbstvertrauen und mit guter Motivation werden wir nun unsere Ziele erreichen. Die Gruppe bedankt sich sehr für das Engagement und für spontane (Um-) Organisationen von Frau Neie und Frau Geis.
Abitur 2013- wir kommen :-D
Von Janine Rispler und Laura Reinke (12/Q1)
Der Aushang der Projektumschreibung „Abitur – was nun?“ mochte theorielastig erscheinen, als wir vor einigen Wochen vor dem schwarzen Brett in der Aula standen und uns überlegten, für welches Studienwochen-Projekt wir uns denn gerne eintragen wollten. Nichtsdestotrotz hatten die meisten von uns schon die Chancen und Vorteile der Teilnahme an diesem Projekt im Hinterkopf und konnten somit gar nicht mehr enttäuscht werden.
Zur Freude aller zogen wir in vielerlei Hinsicht großen Nutzen und eine Menge Spaß aus dem von Frau Geis und Frau Neie betreuten Projekt.
Neben wichtigen Informationen rund um das Abitur eröffnete sich die Gelegenheit, mit Referenten über Lerncoaching, Prüfungsvorbereitung und Stressbewältigung ins Gespräch zu kommen.
So begannen wir die Woche mit dem Thema Motivation zum Lernen und mit der Frage, welcher Lerntyp – auditiv, visuell oder kreativ - jeder von uns ist. Mit viel Witz und einigen praktischen Übungen, zum Beispiel dem Sprechen mit einem Korken, übten wir für Prüfungen eine deutliche Aussprache.
In simulierten mündlichen Prüfungen in den Fächern Deutsch, Religion, und Mathematik – getreu der Unterrichtsfächer unserer Projektleitung – konnten wir Schüler uns in die Situation einer Abiturprüfung hineinversetzen, was uns den „Ernstfall“ nahebrachte. Zuerst hieß das natürlich Aufregung und Stress - doch wurde jedem zum Schluss klar, dass eine mündliche Prüfung zu schaffen ist und dass das „Ausquetschen“, wie Frau Geis das Kolloquium nannte, gar nicht so dramatisch ist.
Zusätzlich zu den Themen rund um das Abitur spielte das „Leben nach der Schule“ eine ebenso große Rolle, deren Bedeutung in simulierten Assessmentcentern, Einstellungstests und Bewerbungstipps zum Ausdruck kam.
Neben all den wichtigen Eindrücken, die wir aus dieser Woche für die verbleibenden eineinhalb Jahre Schulalltag und unsere berufliche Zukunft mitnehmen, bedanken wir uns beim „Dream team“ Neie/Geis, das uns über die Woche mit Enthusiasmus, Motivation, Hingabe und trockenem Humor versorgt hat!
Vielen Dank dafür!
Für all unsere Mitschülerinnen, die noch in den Genuss eines solchen Projektes kommen können, bleibt demnach nur zu sagen: Eintragen und mitmachen!
CarolineDuttiné, Pia Kemmerer (Q1)











